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Uwe Seeler – Spielerprofil

Uwe Seeler

Uwe Seeler (* 5. November 1936 in Hamburg; † 21. Juli 2022 in Norderstedt) war ein deutscher Fußballspieler und späterer Funktionär. Während seiner aktiven Zeit galt er als einer der besten Facility-Stürmer der Welt.

Seeler setzte zeitlebens auf den Burger SV und gilt als „größter HSVer der Ewigkeit“ und auch als eine der besten Legenden des deutschen Fußballs. In der Saison 1963/64 war er der erste Torschützenkönig der Bundesliga.

Als Kapitän der deutschen Nationalgruppe wurde er 1966 Vize-Weltmeister und belegte 1970 den 3. Platz bei der Weltmeisterschaft.

Aufgrund seiner Verdienste um den deutschen Fußball ernannte ihn der DFB 1972 als zweiten Spieler überhaupt zum Ehrenspielführer der Nationalmannschaft. Ab 2003 war Seeler Ehrenbürger seiner Heimatstadt.

Uwe Seeler Jugend

Uwe Seeler wurde als 3. Kind des Ehepaares Anny (1913-1994) in Hamburg geboren, sowie Erwin Seeler aus Hamburg-Rothenburgsort und war der jüngere Bruder von Dieter Seeler.

Er stammte aus einer Familie von Profisportlern, denn sein Vater, der sein Geld als Hafenarbeiter verdiente, gehörte in den 1920er bis 1940er Jahren zu den prominentesten Fußballern der Hansestadt.

Uwe Seeler2

Da er zuletzt beim Hamburger SV spielte, meldete der Vater seine Kinder Uwe und Dieter 1946 zusätzlich zum Fußballspielen beim HSV an.

Außerdem spielten die Brüder Fußball auf der Straße, wo sich Uwe Seeler, obwohl er jünger war als seine Spielkameraden, als talentierter Fußballer zu erkennen gab.

Als Kind erlebte Seeler die Bombardierung Hamburgs im Zweiten Weltkrieg. Laut Seeler wurden er und auch seine Geschwister „dazu erzogen, absolut anständig und auch ehrlich zu sein“. Er wuchs in der Frickestraße auf und besuchte auch das Gymnasium in der Martinistraße (heute Marie-Beschütz-Schule).

Als Student sei Seeler „friedlich, kameradschaftlich und offen“ gewesen und auch sein Diplom sei hervorragend gewesen, sagte Seelers Ausbilder 1986 rückblickend.

Nach dem Abitur in Hamburg-Eppendorf absolvierte Seeler ab 1952 eine Ausbildung zum Speditionskaufmann bei der Hamburger Firma Schier, Otten & Co. In dieser Zeit arbeitete er auch im Bereichsdienst im Hafen.

Arbeit im Verein

Der „Uwe-Seeler-Fuß“ vor dem Volksparkstadion von Andreas Maske

Seeler in der Jacke des Burger SV (1968)

Ab 1946 spielte der junge Uwe in der Jugendabteilung des HSV, dem größten Sportverein der Hansestadt. Am 1. Juli 1946 wurde er offiziell Mitglied des Vereins (Mitgliedsnummer 1725). Ausgeschrieben wurde er dort von Trainer Günter Mahlmann.

Dort lief er am 5. August 1953 im Alter von nur 16 Jahren erstmals für die A-Nationalmannschaft beim Testspiel gegen Göttingen 05 auf.

Ab Juli 1954 war er dank einer Sondererlaubnis des DFB voll spielberechtigt im Organisationsteam (Oberliga Nord).

Uwe Seeler1

In seinem ersten bezahlbaren Spiel am 1. August 1954 erzielte er 4 Tore im NHV-Pokal-Videospiel gegen den Oberligakonkurrenten Holstein Kiel (zuletzt 8:2).

Der starke Mittelstürmer erzielte bei seinem ersten Einsatz am 29. August 1954 beim 2:0 gegen den VfB Oldenburg (zuletzt 3:0) sein erstes Bundesligator.

So war Seeler schnellstmöglich der unumstrittene Stammspieler in der Offensive der Hanseaten und aus der Gruppe bald nicht mehr wegzudenken.

Seine Aufholquote war phänomenal, auch als normaler Spitzenreiter in der Oberliga Nord (1956: 32 Tore; 1957: 31 Tore; 1959: 29 Tore; 1960: 36 Tore; 1961: 29 Tore; 1962: 28 Tore). untermauerte seinen Ruf als bester Mittelstürmer Deutschlands.

Der HSV kontrollierte seinen Ortsverein und wurde zudem von 1955 bis 1963 neunmal in Folge Norddeutscher Oberliga-Meister.

1957 und auch 1958 stand er mit seinem Team im Finale um den Deutschen Meister, musste sich aber zweimal geschlagen geben und sich auch mit dem Titel als Vizemeister begnügen.

Die einzige Entlassung erfolgte am 1. Dezember 1957, als er sich bei einem Spiel im Stadion am Rothenbaum gegen Bremerhaven 93 für ein Foul eines Gegenspielers revanchierte.

Am Ende der Spielzeit 1959/60 erreichte der Burger SV erneut den letzten deutschen Meistertitel, wo er den 1. FC Köln besiegte. Nach zwei Seeler-Toren feierte der HSV mit 3:2 den dritten Titelgewinn im Hintergrund des Vereins, und auch Seeler selbst hatte endlich einen wichtigen Titel gewonnen.

Uwe Seeler4

Im selben Jahr wurde er erstmals zu Deutschlands Fußballer des Jahres gewählt und galt ebenfalls allgemein als einer der besten Stürmer Europas.

1961 erhielt Seeler ein finanziell lohnendes Angebot von Italiens Spitzenklub Inter Mailand, das ihm 1,2 Millionen D-Mark – damals eine der höchsten jemals gebotenen Ablösesummen – einbrachte und auch unter den Anhängern einen Aufschrei auslöste.

Sein langjähriger Freund Adi Dassler lieferte Seeler die Kontrolle über die Adidas-Darstellung für Norddeutschland, um ihn davon zu überzeugen, in Hamburg zu bleiben.

Seeler entschied sich gegen die Änderung und blieb in seiner Heimatstadt, wo seine Befürworter die Wahl begrüßten. Zusammen mit seiner Lebensgefährtin Ilka hat er lange über den Deal aus Mailand nachgedacht, sich aber nach eigener Aussage für „unser kleines Zuhause, unsere Familienmitglieder sowie unsere sichere und sichere Zukunft“ entschieden.

Da er ein vernünftiger Mensch sei und Sicherheit brauche, habe man sich entschieden, in Hamburg zu bleiben, sagte Seeler später.

Seinen Spitznamen „Us Uwe“ bekam Seeler 1961 in Anlehnung an ein für die damalige Zeit ungewöhnliches Fahndungsspiel gegen Burnley FC, das komplett im Fernsehen übertragen wurde.

Der HSV hatte das Hinspiel mit 1:3 verloren, das Rückspiel in Hamburg jedoch mit 4:1 gewonnen, was für ein nationales Echo sorgte. Der Frankfurter Journalist Richard Kirn formulierte, Seeler sei derzeit „unser“ Uwe für ganz Deutschland.

Die Schrift, die danach ins reduzierte Deutsch umgewandelt und gekürzt wurde, wurde in den folgenden Jahren zu Seelers Spitznamen. Fürsprecher des HSV-Stadtrivalen FC St. Pauli machten es „Du Uwe“.

Uwe Seeler3

Unter seinen Kollegen trug Seeler zudem den Spitznamen „Der Dicke“. 1963 gewann er mit dem HSV den DFB-Pokal. Beim 3:0-Sieg von Borussia Dortmund im letzten Spiel erzielte Seeler alle Tore und war damit der erste Spieler, der im Pokalfinale 3 Tore erzielte.

In der Saison 1963/64 wurde der HSV in die frisch gegründete Bundesliga aufgenommen und galt nach jüngsten Erfolgen zusätzlich als Favorit auf den Meister.

Doch obwohl die Mannschaft am Ende einen frustrierenden 6. Platz belegte, war Star-Demonstrator Seeler nicht zu bremsen und sicherte mit 30 Toren den Titel des ersten Tabellenführers der Bundesliga.

Als Ausdruck seiner soliden Leistungsfähigkeit wurde Seeler 1964 zum 2. Mal zu Deutschlands Fußballer des Jahres gekürt. Im Februar 1965 schien Seelers Job beendet, als er sich bei einem Bundesligaspiel in Frankfurt einen Achillessehnenriss zuzog.

Aber sechs Monate später stand er wieder auf dem Platz in einem einzigartigen, von Adi Dassler handgefertigten Schuhwerk, das hinten gebunden wurde und seinen Rücken bald zu seinem alten Typ zurückführte.

Dennoch erlebte der HSV in all diesen Jahren keine goldene Ära im Sportbetrieb und landete konsequent im Mittelfeld der Organisation.

Trotzdem blieb Seeler dem Verein treu und landete auch in der Saison 1968/69 mit 23 Toren hinter Gerd Müller auf dem zweiten Platz der Torschützenliste.

Weltweit sorgten die Rothosen jedoch für viel mehr Aufsehen, als sie 1968 ins Finale des Europapokals der Landesmeister kamen (der HSV spielte als DFB-Pokalfinalist von 1967 in diesem Wettbewerb, weil letzter Herausforderer FC Bayern München, als Titelverteidiger des Europapokals, waren ebenfalls noch einmal dabei), schieden dort aber ohne Chance gegen a/c Milan mit 0:2 aus. Es sollte Seelers letztes Endspiel werden.

Im Mai 1972 legte „United States Uwe“ mit einem HSV-Spiel gegen eine Weltauswahl den sportlichen Abschied. Auch Jahre später stuft Seeler den Zeitpunkt seiner Trennung vom Leistungssport als „ideal“ ein.

Eigentlich habe er diese Aktion sehr lange vorbereitet, die Doppelbelastung von Fußball und Arbeit habe ihn „unglaublich verunsichert“ und der Abschied vom Fußball sei ihm „ziemlich einfach“ gewesen, teilte Seeler 1986 dem Burger Abendblatt mit.

Uwe Seeler5

Diesen Rücktritt unterbrach er noch einmal, als er auf Wunsch des Sportartikelherstellers Adidas, mit dem er fachlich verbunden war, am 23. April 1978 ein Gastspiel bei Cork Celtic in der irischen Gründungsorganisation bestritt.

Seeler war nach eigenen Angaben nicht bewusst, dass es sich um ein Ligaspiel handelt, da ihm nicht bewusst war, dass Gastspieler zusätzlich für Organisationsspiele in der irischen Liga verpflichtet werden können. Bei der 2:6-Niederlage gegen die Shamrock Rovers erzielte er beide Tore.

Karriere in der Landesgruppe

Seeler in der Trainingsschule der Bundesmannschaft an der Sportschule Malente (1965)

Uwe Seeler ( 1966 )

Seeler gehörte zur Premierenmannschaft der DFB-Nachwuchswahl U18, die am 31. März 1953 in Lüttich – auf der Feier des erstmals in dieser Altersklasse überhaupt ausgetragenen FIFA-Wettbewerbs – mit 3:2 über Argentinien gewann; neben Seeler zogen Stürmer und auch Mattheus zusätzlich an.

Zehnmal spielte Seeler in dieser Variante und erzielte dabei 15 Tore, davon 4 Tore am 11. April 1954 in Wuppertal beim 6:1-Sieg gegen das Saarland.

Bundestrainer Sepp Herberger, der die Qualitäten des Youngsters tatsächlich bemerkte, berief ihn am 16. Juni ein.

Oktober 1954 in die Senioren-Nationalgruppe, wo Seeler mit nur 17 Jahren beim 1:3 gegen Frankreich debütierte. Seinen Aufstieg zum weltweit führenden Star machte Seeler beim World Cup 1958 in Schweden, wo er zusammen mit Helmut Rahn und Hans Schäfer den Stürmer formte.

In den Gruppenspielen gegen Argentinien sowie Nordirland gelang ihm jeweils ein Tor.

Deutschland verlor im Halbfinale gegen Schweden, Seeler verletzte sich und konnte auch am Spiel um Platz drei gegen Frankreich nicht teilnehmen.

“Es gibt sicherlich spielerisch weitaus bessere Spieler”, gestand Herberger später, “aber niemand hat die Fähigkeit wie Uwe Seeler, auf engstem Raum gegen die stärkste Abwehr so ​​viel Ergebnis zu erzielen.”

In diesem Jahr wagte er sich auch in die Landesgruppe U23 und gewann am 26. Februar in Wuppertal mit 4:1 gegen Belgien.

1961, im Videospiel gegen Dänemark, legte Seeler erstmals die Kapitänsbinde an. Denn Spiel erzielte der 1,68 m große Stürmer mit drei Kopfballtoren einen Hattrick beim 5:1-Sieg.

Wie beim HSV war er nun eigentlich zum Vorbild und Führungsspieler der bundesweiten Gruppe aufgestiegen.

Bei der Weltmeisterschaft 1962 in Chile war Seeler die große Hoffnung der deutschen Mannschaft auf den Angriff. Deutschland gewann schnell sein Team, wobei Seeler mit zwei Toren dazu beitrug.

Doch im Viertelfinale kam Frust auf, als Deutschland nach einer 0:1-Niederlage gegen Jugoslawien ausschied und das Heimspiel antreten musste.

Nach der WM kapitulierte Gruppenkapitän Hans Schäfer aus der Nationalmannschaft, danach war Seeler als bisheriger Ersatz der brandneue Kapitän.

Nach einer schweren Achillessehnenverletzung im Jahr 1965 erholte sich Seeler rechtzeitig und der Kapitän schickte seine Mannschaft zum 2:1-Sieg gegen Schweden bei der WM-Endrunde 1966 in England.

Beim Globe Cup zeigte die deutsche Gruppe starke Leistungen, was auch an den brandneuen Nationalspielern Franz Beckenbauer, Wolfgang Overath sowie Sigfried Held lag.

Deutschland deckte sein Team und Seeler erzielte den Siegtreffer beim 2:1-Sieg gegen Spanien. Im Viertelfinale wurde Uruguay mit 4:0 vom Feld gefegt (ein Treffer von Seeler zum 3:0).

Im Halbfinale wurde die Sowjetunion mit 2:1 geschlagen, und Seeler stand mit seiner Gruppe im WM-Qualifikationsfinale gegen Gastgeber England. Beim legendären Finale im Wembley-Stadion verlor Deutschland mit 4:2 nV und wurde auch weltweit Vizemeister.

Berühmt geworden ist das Bild des deutschen Kapitäns, der sich nach dem Schlusspfiff mit gesenktem Kopf davonschleicht.

Typisch ist, dass dieses Bild nach den ersten fünfzig Prozent beim Spaziergang direkt in den Umkleidebereich aufgenommen wurde, wie Seeler selbst lange Zeit behauptete.

Angegeben war die Musikkapelle auf dem Platz, diese war aber nach dem Schlusspfiff zusätzlich auf dem Platz, wie auch in der Fernsehaufzeichnung zu sehen ist.

In seinen Memoiren hat Seeler selbst komponiert, danke, Fußball! erkannte, dass das Foto nach dem Ende des Spiels aufgenommen wurde. Trotz der letzten Niederlage wurde er zu einem der besten Spieler des gesamten Events gekürt.

1968 leitete Seeler seinen Rücktritt aus der Bundesmannschaft ein, gab jedoch auf Drängen von Trainer Helmut Schön nach und kehrte in die Elf zurück.

Der Bundestrainer wollte, dass die Gruppe durch Seelers Engagement mehr weltweite Erfahrungen sammelt. Beim Globe Cup 1970 in Mexiko spielte der 33-Jährige als nachlaufender Demonstrator hinter Gerd Müller.

Die Bemühungen des wiederernannten Kapitäns sollten sich auszahlen; in der Gruppenphase traf er gegen Marokko und Bulgarien.

Die ganze Gruppe profitierte von seiner Erfahrung. Im Viertelfinale gegen Titelverteidiger England erzielte er das wohl kurioseste Tor seiner Weltkarriere, als er kurz vor Schluss die Kugel zum 2:2 (letzter Stand 3:2 nV für Deutschland) direkt ins Tor köpfte.

Im Halbfinale schied die DFB-Option in einem sehenswerten Videospiel (“Videospiel des Jahrhunderts”) mit 3:4 nV gegen Italien aus und wurde nach einem 1:0-Sieg gegen Uruguay ebenfalls Dritter.

Ungeachtet seines Alters gehörte er zu den „Entdeckungen“ des Globe Cups und lieferte wie 1966 ein beeindruckendes Event ab.

So ging beispielsweise den beiden Müller-Toren in der Nachspielzeit des Halbfinals bei der WM 1970 gegen Italien ein von Seeler gewonnenes Kopfballduell voraus.

Mit seinem letzten, 72. Weltspiel gegen Ungarn am 9. September 1970 überbot er den von Paul Janes aufgestellten Rekord, der angesichts des Jahres 1942 tatsächlich Bestand hatte.

Er hielt den Rekord bis zum 24. November 1973, als er von Franz Beckenbauer überboten wurde. Er erzielte 43 Tore, sein letztes war das 2:2 im Viertelfinale gegen England beim Globe Mug 1970.

Damit gehört er mit mehr als 70 Länderspielen (Gerd Müller hat nur 62 Länderspiele bestritten) zu den Top-Torjägern aller deutschen Spieler.

Seeler nahm 1958, 1962, 1966 und auch 1970 an den Globe Cups teil und wurde auch dort in insgesamt 21 WM-Spielen eingesetzt.

Er kümmerte sich darum, bei allen 4 Globe Cup-Events zu punkten, eine Leistung, um die nur Pelé, Miroslav Klose und auch Cristiano Ronaldo sorgten. Seeler protzte in der 56. Minute.

Minute des Spiels gegen Marokko dank des 1:1-Ausgleichstreffers Pelé in der 59. Minute im zeitgleich stattfindenden Spiel Brasiliens gegen die Tschechoslowakei.

Seeler war der allererste Spieler mit mehr als 20 WM-Spielen. Sein Dokument wurde bis 1998 von Lothar Matthäus nicht übertroffen.

Trauer um eine Fußballlegende

„Wir Uwe“ ist tot: Uwe Seeler ist im Alter von 85 Jahren verstorben. Die Trauer um das Fußball-Märchen ist groß. Ein Rückblick auf sein Leben und seine Arbeit.

Er war Ehrenkapitän der Bundesmannschaft sowie Ehrenbürger seiner Heimatstadt Hamburg – Uwe Seeler ist am 21. Juli 2022 im Alter von 85 Jahren verstorben.

Er ist nur einer der besten HSV-Spieler der Ewigkeit und einer der beliebtesten Fußballer der Nation.

Der deutsche Fußball trauert um einen Platz unter den ganz Großen. Einen Rückblick auf sein Leben und seine beeindruckende Fußballkarriere gibt es hier zu entdecken.

Uwe Seeler ist tot – er wurde 85 Jahre alt

Der deutsche Fußball trauert um einen seiner größten Idole. Uwe Seeler, Ehrenkapitän der Nationalmannschaft sowie fabelhafter Demonstrant des Hamburger SV, ist im Alter von 85 Jahren im Kreise seiner Familie verstorben. am 21

Im Juli 2022 hatte die Bild zunächst den Tod von Fußball-Ikone Uwe Seeler gemeldet. Bei Bedarf legte sich der langjährige Demonstrator des Hamburger Sportvereins (HSV) und Bundesspieler im Einklang mit seinem Haushalt schlafen.

Uwe Seeler: Das Metier des Fußballmärchens

Nicht nur in Hamburg, sondern in ganz Deutschland hatte Uwe Seeler viele Fans. Er war Ehrenkapitän der Landesgruppe und zugleich Vereinslegende des Hamburger SV.

Er trug die HSV-Jacke von 1946 bis 1972 und widerstand allen wirtschaftlichen Verlockungen verschiedener anderer europäischer Nationen. 2003 ernannte die Hansestadt „United States Uwe“ zum Ehrenbürger.

Von 1954 bis 1970 bestritt Seeler 72 Länderspiele und erzielte zudem 43 Tore. Der Angreifer wurde Teil von 4 Globe Mugs.

1960 wurde er mit dem HSV Deutscher Meister, drei Jahre später gewann er den DFB-Pokal. Seeler wurde dreimal zum „Fußballer des Jahres“ gewählt (1960, 1964 sowie 1970). Von 1995 bis 1998 führte er den HSV als Präsident.

Was Seeler neben seinen erstaunlichen Zielen und auch seinem 16-jährigen bundesweiten Konzernjob (1954 bis 1970) auszeichnete, waren seine hohen Qualitäten: Bodenständigkeit, Diskretion, Ehrlichkeit und auch Engagement für den Verein.

„Uwe Seeler bedeutet alles, was einen guten Menschen ausmacht: Realismus, Loyalität, Lebensfreude, außerdem war er immer freundlich“, sagte HSV-Sportchef Jonas Boldt.

Uwe Seeler und auch der HSV

Seeler galt als die Verkörperung des realistischen Fußballers. Obwohl er zu den besten Spielern seiner Zeit gezählt wurde, lehnte er Angebote verschiedener anderer Vereine ab und blieb beim HSV.

Seeler wurde mit dem HSV Deutscher Meister und gewann zusätzlich den DFB-Pokal, er wurde durchgehend zum Fußballer des Jahres gewählt. Von 1995 bis 1998 war er Präsident des HSV.

Als Marketinggesicht, mit diversen gesellschaftlichen Aktivitäten, aber auch als gefragter Interviewpartner blieb Seeler auch nach seiner sportlichen Karriere öffentlich bestehen. 2003 wurde er schließlich Ehrenbürger von Hamburg.

Hamburgs Oberbürgermeister Peter Tschentscher würdigte den verstorbenen Ehrenmenschen und ehemaligen HSV-Profifußballer Uwe Seeler als „außergewöhnliche hanseatische Individualität“.

„Mit Uwe Seeler verliert unsere Stadt ein Stück von sich selbst – realistisch, geradlinig, hanseatisch“, behauptete Tschentscher am Donnerstagabend.

Uwe Seeler (84) stürzte schwer ab, Ehefrau Ilka: „Hat nicht aufgehört zu bluten“

In wenigen Tagen wird Uwe Seeler 85 Jahre alt. Doch kurz vor seinem Geburtstag muss das HSV-Märchen einen Schock verdauen. Bei einem erheblichen Schaden in Ihrem Haus erleidet Seeler schwere Verletzungen.

Einmal mehr müssen wir uns um „Wir Uwe“ Seeler ärgern, der am 5. November seinen 85. Geburtstag feiert.

Es ist gerade einmal ein Jahr her, seit sich die HSV-Legende in einem Herbst in seinem Haus in Norderstedt die Hüfte sowie drei Rippen gebrochen und ein neues Hüftgelenk benötigt hatte.

Die MOPO fand heraus: Vor sechs Wochen stürzte der ehemalige Mittelstürmer des HSV sowie der deutschen Nationalmannschaft erneut schwer ab und erlitt schwere Schnittwunden im Gesicht, die im Hamburger Albertinen-Gesundheitszentrum genäht werden mussten.

MOPO konnte die Bilder mit dem verletzten Seelen sehen und war auch schockiert über die schweren Schwellungen und Schnitte. Trotzdem baten Uwe und auch seine Ehefrau Ilka darum, die Gewaltfotos nicht zu veröffentlichen.

Partnerin Ilka hörte Schreie nach Seelers Niederlage

Es geschah am Sonntag, den 12. September. Das Paar hatte tatsächlich Alkoholkaffee in ihrem Haus im Wintergarten konsumiert. Ilka ging ans Telefon und hörte sofort Schreie. „Anfangs glaubte ich, sie kämen aus dem Fernsehen“, sagt sie.

Doch danach sah sie ihren Liebsten regungslos auf dem Boden liegen: „Zuerst habe ich überprüft, ob er noch atmet. Ich habe ihn auf den Rücken gerollt und ihm ein Kissen unter den Kopf gelegt, damit er Luft holen kann.

Das war heftig, es hätte so viel mehr passieren können. Dann bekommt man Angst.”

Ilka Seeler rief ihr nebenan wohnendes Kind an, das mit ihrem Mann zu ihren Eltern kam und eine Rettung meldete.

Seeler: “Ich stehe direkt auf Porzellanscherben”

Der Unfallhergang: Uwe wollte nach dem Kaffeegenuss Tassen und Teller beseitigen, verfehlte aber eine Aktion und stürzte ebenfalls mit dem Tablett in der Hand: „Ich bin direkt in die Porzellanscherben gestürzt und habe mich auch an mehreren Stellen im Gesicht geschnitten. “

Und Ilka fügt hinzu: „Er hat geblutet wie eine Sau, es hat nicht aufgehört, weil Uwe blutverdünnende Medikamente nehmen musste, die ihn zum Bluten gebracht haben.“

Der HSV-Verehrer hatte sogar Glück im Elend: “Meine Brille ist auch kaputt gegangen.” Das kaputte Glas könnte tatsächlich ins Auge gegangen sein.

Seeler: „Ärzte hatten wirklich was zum Nähen für mich“

Wer Seeler sieht, dessen Körper ebenfalls mit Schwellungen übersät war, kann kaum glauben, dass sich diese Horrorgeschichte erst vor 6 Wochen zugetragen hat.

Uwe erinnert sich nach dem entzückten Ende humorvoll: „Die Mediziner hatten mir echt was vor!

Ich erschien wie Quasimodo, versteckt im Haus und kam wirklich nicht heraus, bis es tatsächlich etwas geheilt war.

Uwe und auch sein Partner können jetzt sogar darüber lachen. Ilka: „Wir haben uns alle liebevoll um Uwe gekümmert und auch täglich neue Pflaster gemacht.

Aber er bekam auf natürliche Weise großartiges Erholungsfleisch und – wie er es früher tat, als er voller Energie war – einen eisernen Willen, noch einmal zu heilen.

Was auch immer wieder (wieder) geklappt hat. Doch die Probleme um Hamburgs größten Fußballer auf ewig, der nächste Woche 85 Jahre alt wird, bleiben bestehen.

Abschied von „USA Uwe“: Trauerfeier für Fußballheld Seeler

Mit einer bewegenden Trauerfeier für Uwe Seeler nehmen Hamburg und Fußball-Deutschland Abschied von der Stürmergeschichte.

Auch Bundeskanzler Olaf Scholz schenkte Seeler seine letzten Flächen, rund 5.000 Anhänger versammelten sich im Volksparkstadion, um ihren Helden zu ehren. – DFB-Supervisor Oliver Bierhoff würdigte Fußball-Idol Uwe Seeler als einzigartige Persönlichkeit.

Er habe den ehemaligen Spitzenstürmer des Hamburger SV häufig als Mitglied der bundesweiten Mannschaftsdelegation dabei, sagte Bierhoff am Mittwoch vor der Trauerfeier für „Us Uwe“ im Hamburger Volksparkstadion im NDR.

„Er war ständig ein Sonnenschein. Er hatte nie schlechte Laune. Es war unglaublich, wie er ständig eine positive Stimmung einbrachte“, sagte der 54-Jährige.

Der frühere HSV-Torschütze und auch heutige Nachwuchstrainer Horst Hrubesch sagte über Seeler: „Er war auch als Mensch erstklassig.“

Uwe Seeler: bessere Hälfte, Kinder, Enkel

Uwe Seeler hatte es zuletzt in Norderstedt bei Hamburg mit seiner besseren Hälfte Ilka zu tun. In der Burger Morgenpost erschien im November 2021 ein Bericht über das Paar, der deutlich machte, wie zufrieden beide miteinander waren.

Sie waren mehr als 63 Jahre miteinander verheiratet. Das Paar hat drei Töchter sowie sieben Enkelkinder. Unter ihnen ist Fußballer Levin Öztunali.

Als ihn Inter Mailand 1961 mit einem Millionendeal nach Italien holte, blieb der Angreifer trotzdem in Hamburg. Seeler wählte Wohnort sowie Familienmitglieder.

Über sich selbst sagte das Fußballidol im November 2021 kurz vor seinem 85. Geburtstag: „Das Allerbeste auf der Welt ist, regelmäßig zu sein. Genau so wird er Millionen von Fußballfans in Erinnerung bleiben.

War Uwe Seeler krank?

In den letzten Jahren ist das Gesundheitsproblem des Symbols aufgekommen. Nach einem Autounfall im Jahr 2010 war Seeler auf dem rechten Ohr taub und litt auch unter Gleichgewichtsstörungen.

Er bekam auch einen Herzschrittmacher und musste einen Knoten in seiner Schulter loswerden. In letzter Zeit fiel er mehrfach in seinem Wohnort Norderstedt aus.

Einmal brach er sich seine ideale Hüfte sowie drei Rippen. Aus diesem Grund wurde Seeler mit einem künstlichen Hüftgelenk ausgestattet. Danach musste er einen Spazierstock benutzen.

Trauer um Uwe Seeler

Der Tod von Uwe Seeler hat in Deutschland tatsächlich für große Bestürzung gesorgt. Kurz nach Bekanntwerden des Todes Seelers legten Anhänger im Hamburger Volksparkstadion Blüten auf die weithin bekannte Bronzestatue, die für einen Fuß des früheren HSV-Spielers, Torschützen und zugleich Staatsoberhauptes steht.

Einige Fans versammelten sich auch vor dem Haus der Familienmitglieder in Norderstedt. „Mit Uwe Seeler verliert der HSV den größten Profisportler seiner Herkunft“, heißt es in einer Mitteilung des Vereins.

Bundeskanzler Olaf Scholz aus Hamburg sowie Seeler feierten zusätzlich den Verstorbenen.

„Er war für viele ein Vorbild, eine Fußballlegende und natürlich auch ein Ehrenbürger Hamburgs“, schrieb die Bundeskanzlerin auf Twitter: „An seinem 80.

An meiner Geburtstagsfeier durfte ich die Tischrede halten: „Wir alle wollen uns Uwe ähneln: selbstbewusst und auch moderat. Er wird sicher fehlen.“

Bundestrainer Hansi Flick lobte Uwe Seeler als „gutes Vorbild für Generationen von Nationalspielern“. „Mit seiner bodenständigen, kleinen und auch planmäßigen Art hat er auch abseits des Platzes Menschen begeistert und überzeugt.

Wir haben eigentlich ständig Freude daran gehabt, ihn bei uns zu haben. Uwe Seeler hat uns inspiriert. Alle in der bundesweiten Gruppe und beim DFB werden ihn sicher sehr vermissen“, sagte Flick in einer Erklärung des Deutschen Fußball-Bundes.

DFB-Ehrenkapitän Seeler ist am Donnerstag im Alter von 85 Jahren verstorben. „Sein Name ist ein Zeichen der Vereinszugehörigkeit und Verbundenheit“, ergänzte Flick.

HSV-Idol Uwe Seeler sowie seine Ilka: Eine Liebe wie ein Sechser im Lotto

Sie war die wichtigste Person in seinem Leben und auch immer an seiner Seite. Ohne Ilka Seeler gäbe es sicherlich keinen Uwe – und umgekehrt. Eine Liebe des Jahrhunderts.

Als Uwe im November 2021 seinen 85. Geburtstag feierte, sprach die MOPO mit ihr über seine fantastische Liebe zu Uwe. Damals hatte Seelers Traumfrau noch genau vor Augen, wie alles begann.

Ilka: „Auf der Silvesterparty 1953 im Lindenhof in Norderstedt hat Uwes Kumpel Klaus Stürmer versucht, mich zu erwischen. Das war mir aber zu oberflächlich und auch sabbernd.

Da ich selbst der Letzte bin, brauchte ich ein Äquivalent – ​​und das war Uwe. Er war damals so zurückhaltend und auch sooo süß.”

HSV-Idol Uwe Seeler und seine Ilka: Hochzeitsfeier am 18. Februar 1959

Am Tag der Hochzeitsfeier am 18. Februar 1959 in der St. Johanniskirche in Eppendorf gab es neben Hektik auch ein wenig Wut: „Uwe hatte eigentlich die Papiere vernachlässigt, wir mussten noch einmal umdrehen und wären fast auch gekommen spät.” Seitdem sind die beiden eigentlich unzertrennlich.

“Ich habe nur einmal in meinem Leben im Lotto gewonnen – das war Uwe!” sagt Ilka.

Ihrem Mann ging es wirklich ähnlich: „Meine Ilka ist für mich ein Glücksfall. Ich bereue keinen Tag.

Wenn die beiden Menschen nicht so gut zusammengepasst hätten, wäre alles, was ich erreicht habe, nicht realisierbar gewesen. Ohne sie hätte ich sicherlich nie die Fähigkeit dazu gehabt. Ich würde sie immer wieder nehmen.”

Uwe betonte ebenfalls: „Uns verbindet ebenfalls die Tatsache, dass wir beide im Leben nach allem gestrebt haben, wirklich nach allen Seiten. Wir stammen beide aus einfachen Verhältnissen.“

Sie war die solide Dame an seiner Seite, die dem HSV-Märchen ständig den Rücken freihielt und ihn begleitete.

Und als Sie mit Ilka über Uwes aktive Zeit sprachen, war sie stolz auf ihren Ehepartner: „Das Wichtigste ist, dass sein allererster Meister mit dem HSV 1960 für mich umgezogen ist.

Als ihm die Schulter hinzugefügt wurde, dachte ich mir: Na, ich habe damit auch was zu tun. Oh, ich wünschte, ich könnte das alles noch einmal mit meinem Uwe durchmachen.”

Die Seelers hatten miteinander drei Töchter (Kerstin, Frauke sowie Helle). Über Uwe als Vater, der schon mehrfach Großvater und Urgroßvater war, sagten sie: „Eigentlich haben wir von ihm immer das bekommen, was wir uns gewünscht haben.

Er war ganz einfach um den Finger zu wickeln.“ Uwe war neben einem fantastischen Opa auch ein toller Papa.

Ilka über sie mochte einen als Papa: „Er mochte seine Kinder von Anfang an sehr, aber er war kein Sandkastenvater.“

Trauerfeier für Uwe Seeler: Ein berührender, angemessener Abschied

In Hamburg nehmen Familienmitglieder, Freunde sowie Fans in einer psychologischen Trauerfeier Abschied von Uwe Seeler.

Die Liste der Trauernden ist prominent. Seine Familienmitglieder hatten tatsächlich die Songs ausgewählt, die zu Seelers Lebensstil passten.

Es gibt nur wenige Burger, wahrscheinlich war Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt der einzige, dessen Tod eine so solide nationale Anteilnahme und Aufmerksamkeit hervorrief.

Uwe Seeler ist tot. Die Trauerfeier für das Fußballidol fand am Mittwoch in seinem alten Refugium, dem Volksparkstadion in Hamburg-Stellingen, statt. 5.000 Trauergäste, bestehend aus Angehörigen, Freunden und auch Anhängern, machten einen Ausflug in die Arena, auch die Kanzlerin war dabei.

Im Mittelkreis war eine Plattform für die Trauerredner, Bürgermeister Peter Tschentscher, DFB-Landeschef Bernd Neuendorf, HSV-Vorstand Jonas Boldt sowie Star Oliver „Olli“ Dittrich.

Außerdem ein Flügel für die Musik und auch 4 Kränze. Ein Roboter hatte ebenfalls sein Kicker-Konterfei samt „Us Uwe“ darunter in einem satten mintgrünen Farbton auf den satten Naturrasen gespritzt.

Insgesamt 1.000 Ehrengäste verneigten sich und betrauerten den Verlust eines Weggefährten sowie eines Götzendieners in einer Weise, wie es heute im Zeitalter des Medien- und Gefühlsrausches kaum noch möglich wäre.

Die ARD übertrug die Trauerfeier live und bot ebenfalls ein virtuelles Kondolenzbuch an. Seelers Familienmitglieder wählten die Musik, die zu Seelers Lebensweise passte.

Die Klassiker “La Paloma” von Hans Albers und auch “An de Eck steiht ‘n Jung mit ‘n Tüddelband” von Heidi Kabel wurden aufgeführt, und auch ein Seefahrerchor stimmte die Hamburger Hymne “Hammonia” an.

Die Pianistin Joja Wendt tauchte zum Abschluss der einstündigen Trauerfeier „In Hamburg verabschiedet man sich“ ein.

Ein berührender, passender Abschied: Beckenbauer ist ebenso bewegender Seeler

Mit dem Tod von Uwe Seeler am 21. Juli ist eigentlich auch ein Stück altes Hamburg gegangen. Ein Leben im Eiltempo: 1935 geboren, Papa Hafenarbeiter, auch ein weithin bekannter HSV-Spieler aus dem Wirkungskreis Rothenburgsort.

Uwe selbst reifte in Eppendorf, engagierte sich mit 9 Jahren beim HSV und wechselte später nach Norderstedt, am besten neben die alte Leistungsschule. Vater von 3 Töchtern.

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